Studie
Global Burden of Disease (GBD)
Die methodische Robustheit kann aufgrund der begrenzten Informationsbasis (article_only) nicht abschließend beurteilt werden. Es fehlen Angaben zu Peer Review, Sensitivitätsanalysen, detaillierten statistischen Modellen, Datenverfügbarkeit und Reproduzierbarkeit. Die Stichprobe ist groß und global, aber die Vergleichbarkeit der Datenquellen und die Transparenz der Methodik sind unklar. Zentrale Annahmen (z. B. zur Risikofaktormodellierung) werden nicht ausreichend begründet oder variiert.
- Fragestellung
- Untersuchung der globalen Schmerzbelastung und ihrer Risikofaktoren (z. B. Rauchen, Adipositas, geringes Einkommen) sowie der alters- und geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Prävalenz von Schmerzen.
- Methode
- Datenauswertung aus einer Metaanalyse von 900 Datenquellen mit Einschätzungen von über 6 Millionen Menschen; epidemiologisches Studiendesign mit statistischer Auswertung von Prävalenzdaten.
- Datengrundlage
- Einschätzungen von mehr als 6 Millionen Menschen aus 900 Datenquellen in 118 Ländern.
- Stichprobe
- Über 6 Millionen Menschen im Alter von 5 bis über 100 Jahren (55 % weiblich) aus 118 Ländern.
- Zeithorizont
- 1990 bis 2025
- Peer-Review
- unbekannt
- Informationsbasis
- nur Artikelangaben
- Finanzierung
- unbekannt
Transparenz
- Methodik: mittel
- Daten: niedrig
- Reproduzierbarkeit: niedrig
- Sensitivitätsanalyse: unbekannt
| Annahme | Wert | Einfluss auf das Ergebnis |
|---|---|---|
| Repräsentativität der Datenquellen für globale Schmerzbelastungnicht angegeben; Abdeckung von 118 Ländern, aber mögliche Verzerrungen durch unterschiedliche Datenerhebungsmethoden. | – | hoch |
| Vergleichbarkeit der Schmerzangaben über Länder und Altersgruppennicht angegeben; kulturelle und methodische Unterschiede in der Schmerzerfassung möglich. | – | hoch |
| Modellierung der Risikofaktoren (Rauchen, Adipositas, Einkommen)nicht näher spezifiziert; Annahmen zur Gewichtung und Interaktion der Faktoren unklar. | – | mittel |
| Altersabhängigkeit der Schmerzprävalenzexplizite Annahme basierend auf den Daten, aber regionale Unterschiede (z. B. Westeuropa vs. Nordamerika) nicht vollständig erklärt. | Schmerzen nehmen bis zum 55. Lebensjahr am stärksten zu | hoch |
Einschränkungen
- Mögliche Verzerrungen durch unterschiedliche Datenerhebungsmethoden in 118 Ländern.
- Kulturelle Unterschiede in der Schmerzwahrnehmung und -berichterstattung nicht vollständig kontrolliert.
- Keine detaillierte Offenlegung der statistischen Modelle oder Gewichtung der Risikofaktoren.
- Regionale Unterschiede (z. B. Westeuropa vs. Nordamerika) werden beschrieben, aber nicht kausal erklärt.
