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gegenlese.news

Nachrichten vergleichen. Quellen verstehen.

Medienkompass

Welche Medien sind links, welche rechts?

Die politische Einordnung der 37 von gegenlese.news beobachteten deutschsprachigen Nachrichtenmedien – datenbasiert, begründet, versioniert und widersprechbar. Keine Aussage über Qualität oder Wahrheit.

Beta37 von 37 Medien sind eingeordnet, 1 davon vorläufig auf Basis externer Referenzen und 1 redaktionell mit niedriger Konfidenz. Die Skala hat fünf Stufen; sie fasst 6 Dimensionen zusammen (unter anderem Rolle des Staates, Umverteilung, Gesellschaftspolitik, Migration und Sicherheit, Klima und Regulierung). Details und Quellen je Medium stehen auf der Medieneinordnung.

Volle Punkte: Inhaltsanalyse. Ringe: vorläufig aus externen Referenzen. Gestrichelte Ringe: redaktionell. Position aus dem Gesamtwert der Inhaltsanalyse, sonst der Referenzlage; nicht eingeordnete Medien fehlen in der Grafik.

Medium für Medium: links oder rechts?

Die Kurzantwort je Medium, von links nach rechts sortiert. Belege, Referenzen mit Zitat und die Werte je Dimension stehen auf der jeweiligen Medienseite.

Links (5)

Berichterstattung mit deutlicher Tendenz zu staatlicher Umverteilung, gesellschaftlicher Liberalisierung und kritischer Sicht auf Marktmechanismen.

Mitte-links (6)

Tendenz zu sozialstaatlichen und gesellschaftlich liberalen Positionen, ohne die Bandbreite der Mitte zu verlassen.

Mitte (15)

Keine klar erkennbare Tendenz über die Dimensionen hinweg oder ausgleichende Tendenzen.

Mitte-rechts (7)

Tendenz zu marktwirtschaftlichen, wirtschaftsliberalen oder wertkonservativen Positionen, ohne die Bandbreite der Mitte zu verlassen.

Rechts (4)

Berichterstattung mit deutlicher Tendenz zu nationalkonservativen, migrations- und regulierungskritischen Positionen.

Nicht eingeordnet (0)

Unsere Kriterien für eine Einordnung sind nicht erfüllt – zu wenig Daten oder widersprüchliche Referenzen. Das ist ein reguläres Ergebnis, keine Aussage über das Medium.

Derzeit kein beobachtetes Medium in dieser Gruppe.

Wie Sie die Einordnung lesen sollten

„Links“ oder „rechts“ beschreibt hier eine Tendenz in der Berichterstattung über mehrere Themenfelder, gemessen nach offengelegten Regeln – nicht, ob ein Medium sorgfältig arbeitet oder ob seine Aussagen zutreffen. Ein Mitte-rechts eingeordnetes Medium kann in einem Event die besser belegten Aussagen liefern als ein Mitte-links eingeordnetes, und umgekehrt. Deshalb zeigen wir Einordnung und Evidenz immer getrennt. Wie sich die Gruppen bei aktuellen Ereignissen unterscheiden, sehen Sie in den Blickwinkeln.

Häufige Fragen zur politischen Einordnung von Medien

Welche deutschen Medien gelten als links?

Nach unserer aktuellen, datenbasierten Einordnung: der Freitag, Jacobin, junge Welt, nd und taz (Links) sowie CORRECTIV, DER SPIEGEL, DIE ZEIT, Frankfurter Rundschau, netzpolitik.org und Süddeutsche Zeitung (Mitte-links). Die Einordnung stützt sich auf verlinkte externe Referenzen, die Selbstbeschreibung des Mediums und – sobald genug Daten vorliegen – eine Inhaltsanalyse. Sie beschreibt Tendenzen in der Berichterstattung, nicht Qualität oder Wahrheitsgehalt.

Welche deutschen Medien gelten als rechts?

Nach unserer aktuellen Einordnung: Apollo News, Junge Freiheit, NIUS und Tichys Einblick (Rechts) sowie BILD, Cicero, Epoch Times Deutschland, FOCUS online, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neue Zürcher Zeitung und WELT (Mitte-rechts). „Mitte-rechts“ umfasst dabei die konservative und wirtschaftsliberale Presse der Mitte; „Rechts“ bezeichnet eine deutliche Tendenz über die Mitte hinaus – keine Aussage über Verfassungstreue oder Seriosität.

Sind ARD, ZDF und Deutschlandfunk links?

Die uns vorliegenden externen Referenzen belegen das nicht. tagesschau.de ordnen wir aktuell als „Mitte“ ein. Sobald die Inhaltsanalyse mit mindestens 100 Beiträgen je Medium vorliegt, löst sie diese vorläufigen Einordnungen ab.

Woher stammen die Einordnungen?

Aus einer Inhaltsanalyse der öffentlichen Beiträge jedes Mediums, die auf Anstoß der Redaktion mit einem Sprachmodell läuft. Ihr Ergebnis wird als versionierter Datensatz veröffentlicht: Modell, Datum, Stichprobe, die Werte auf 6 Dimensionen, der Gesamtwert über die fünf Links-Rechts-Dimensionen und eine Begründung mit Beispielen je Medium. Externe Referenzen wie Eurotopics der Bundeszentrale für politische Bildung, Wikipedia oder Media Bias/Fact Check belegen die Lage zusätzlich; weicht die Analyse um eine Stufe von mindestens 3 Referenzen ab, zeigen wir die Referenzlage als Hinweis, bei zwei oder mehr Stufen wird das Analyseergebnis nicht veröffentlicht. Die Einordnung wird nicht automatisch neu berechnet, weil sich eine Grundausrichtung nicht wöchentlich ändert. Solange keine Inhaltsanalyse vorliegt, gilt eine als „vorläufig“ gekennzeichnete Einordnung aus mindestens 2 übereinstimmenden Referenzen. Wir vergeben keine Etiketten von Hand.

Methodik: Medieneinordnung
Was bedeutet die Konfidenz bei der Einordnung?

Bei der Inhaltsanalyse: Hoch für Referenzpunkte und klar platzierte Medien, höchstens Mittel, wenn die Position weniger als 0,05 von einer Gruppengrenze entfernt liegt oder die Analyseläufe streuen. Bei vorläufigen Einordnungen: Hoch nur mit mindestens drei unabhängigen Referenzen, die höchstens eine Stufe auseinanderliegen; Mittel ab zwei übereinstimmenden Referenzen. Niedrig: redaktionelle Einordnung ohne ausreichende Referenzen, mit Begründung und Datum auf der Medienseite.

Kann ein Medium der Einordnung widersprechen?

Ja, über das Kontaktformular mit der Kategorie „Publisher-Widerspruch“ und Belegen. Jeder begründete Widerspruch wird geprüft, das Ergebnis dokumentiert und – falls sich etwas ändert – öffentlich korrigiert. Frühere Einordnungen bleiben versioniert einsehbar.

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