Studie
Studie zu geschlechtsspezifischen Unterschieden im Umgang mit Fehlern in Teams
Herausgeber: London School of Economics (Grace Lordan, Paris Will)
Die methodische Robustheit ist aufgrund der unzureichenden Informationsbasis nicht beurteilbar. Es fehlen Angaben zu: (1) genauer Methodik (z. B. Art der Befragung, Fragebogenkonstruktion), (2) Datengrundlage und -transparenz, (3) Sensitivitätsanalysen oder Variationen zentraler Annahmen, (4) Peer-Review-Status, (5) Finanzierung oder Interessenkonflikte. Die Stichprobenzusammensetzung (80 % Frauen) schränkt die Verallgemeinerbarkeit ein, ist aber nur eine von mehreren methodischen Limitationen.
- Fragestellung
- Wie unterscheiden sich Frauen und Männer im Umgang mit eigenen Fehlern in Teams mit hohem Männeranteil, insbesondere hinsichtlich des Eingestehens von Fehlern, der Wahrnehmung von Fehlern als Lernchance und des Sicherheitsgefühls?
- Methode
- Befragungsstudie (quantitatives Studiendesign, vermutlich Querschnittserhebung)
- Stichprobe
- Über 80 Prozent der Befragten waren Frauen; Teams mit einem Männeranteil von mindestens 75 Prozent. Konkrete Fallzahl nicht angegeben.
- Peer-Review
- unbekannt
- Informationsbasis
- nur Artikelangaben
- Finanzierung
- unbekannt
Transparenz
- Methodik: niedrig
- Daten: niedrig
- Reproduzierbarkeit: niedrig
- Sensitivitätsanalyse: unbekannt
| Annahme | Wert | Einfluss auf das Ergebnis |
|---|---|---|
| Stichprobenzusammensetzung (Geschlechterverteilung der Befragten)Einschränkung der Verallgemeinerbarkeit laut Quelle | 80 Prozent der Befragten waren Frauen | hoch |
| Definition 'hoher Männeranteil'nicht weiter begründet | Männeranteil von mindestens 75 Prozent | mittel |
| Skalierung der Antworten (1–7)nicht näher erläutert | Skala von 1–7 für Sicherheitsgefühl und Wahrnehmung von Lernchancen | mittel |
| Vergleichbarkeit der Teamkontextenicht angegeben, ob Teams vergleichbare Aufgaben/Strukturen hatten | – | mittel |
Einschränkungen
- Über 80 Prozent der Befragten waren Frauen, was die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse einschränkt.
- Keine Angaben zur konkreten Fallzahl oder Repräsentativität der Stichprobe.
- Keine Informationen zu möglichen Verzerrungen durch Selbstauskunft oder Teamkontext.
