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Storyline

EU-Haushaltsverhandlungen 2028–2034 und deutsche Position

Wie entwickeln sich die EU-Haushaltsverhandlungen für den Zeitraum 2028–2034 angesichts deutscher Forderungen nach Kürzungen und möglicher Blockaden?
aktivThema: EU-Haushalt, Haushaltsverhandlungen, deutsche Position62 Events · 25.09.2026 bis 26.10.2026

Wiederkehrende Akteure: Friedrich Merz, EU-Kommission, Business Insider Deutschland, Kanzler Merz, EU-Staats- und Regierungschefs, Ursula von der Leyen, Bundesregierung, Niederlande, Emmanuel Macron, Irland

Stand der Dinge ErläuterungAutomatisch zusammengefasst aus den Faktenkernen (Primärquelle oder mindestens zwei unabhängige Quellen), Kurzfassungen und Widersprüchen der Events dieser Storyline – nicht aus Artikeltexten. Keine Wertung, keine Prognose.

Die Kernfrage der EU-Haushaltsverhandlungen für 2028–2034 dreht sich um die Höhe des Budgets und die deutschen Forderungen nach Kürzungen. Bisher gibt es keine Einigung, und mehrere Vorschläge sowie Blockadeandrohungen prägen die Diskussion.

Am 5. Oktober 2026 schlug die EU-Kommission einen Haushaltsentwurf von rund 1,76 Billionen Euro vor. Friedrich Merz forderte daraufhin Kürzungen in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro. Rechtlich würde bei einem Scheitern der Verhandlungen bis Anfang 2028 der Haushalt von 2027 fortgelten.

Am 10. Oktober legte die irische EU-Ratspräsidentschaft einen Gegenvorschlag mit einem Volumen von 1,826 Billionen Euro vor, der Agrar- und Kohäsionspolitik weitgehend unangetastet ließ. Die Bundesregierung unter Merz lehnte diesen Vorschlag ab und pochte auf ein deutlich kleineres Budget. Am 15. Oktober wurde bekannt, dass EU-Ratspräsident António Costa einen neuen Verhandlungsvorschlag vorbereitet und ein Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs für den 26. November 2026 einberufen hat.

Die Verhandlungen wurden am 15. Oktober ohne Ergebnis vertagt. Gleichzeitig droht Österreich als erstes Land mit einem Veto gegen den geplanten Haushalt. Widersprüche zeigen sich in den Positionen der Mitgliedsländer: Während Nettozahler wie Deutschland und die Niederlande Kürzungen fordern, lehnen Empfängerländer wie Irland oder Frankreich diese ab.

Stand 30.10.2026 auf Basis von 9 Events

Chronologie (9)

  1. Zusammenhang· 8 Quellen
    Friedrich Merz fordert Kürzung des EU-Haushaltsentwurfs 2028–2034

    Diese Quellen berichten über Forderungen von Friedrich Merz nach einer Kürzung des EU-Haushaltsentwurfs 2028–2034 um mehrere hundert Milliarden Euro sowie über rechtliche Folgen eines Scheiterns der Verhandlungen.

  2. Politische Reaktion· 5 Quellen
    EU-Verhandlungen zum nächsten langfristigen Haushalt und Reaktion von Kanzler Merz

    Diese Quellen berichten über Verhandlungen der EU zum nächsten langfristigen Haushalt sowie einen neuen Vorschlag, zu dem Kanzler Merz Kritik äußert.

  3. Fortsetzung· 6 Quellen
    Vorschlag der irischen EU-Ratspräsidentschaft für EU-Haushalt 2028–2034

    Diese Quellen berichten über einen Vorschlag der irischen EU-Ratspräsidentschaft für den EU-Haushalt 2028–2034 mit Kürzungen und kontroversen Reaktionen von Mitgliedsländern.

  4. Politische Reaktion· 13 Quellen
    Regierungserklärung von Friedrich Merz zum EU-Gipfel am 13.10.2026

    Diese Quellen berichten über eine Regierungserklärung von Friedrich Merz zum EU-Gipfel am 13.10.2026 sowie dessen zeitlichen Rahmen und Themen.

  5. Fortsetzung· 2 Quellen
    Vorschläge und Positionen zum EU-Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034

    Diese Quellen berichten über den Vorschlag der EU-Kommission für einen Haushalt von knapp zwei Billionen Euro sowie über den Einsparungsvorschlag der irischen Ratspräsidentschaft und die Positionen von Nettozahler- und Empfängerländern.

  6. Fortsetzung· 16 Quellen
    EU-Haushaltsverhandlungen 2028–2034: Positionen der Bundesregierung

    Diese Quellen berichten über den Kommissionsvorschlag für den EU-Haushalt 2028–2034, die Forderung der Bundesregierung nach Kürzungen sowie den aktuellen Verhandlungsstand ohne Einigung.

  7. Fortsetzung· 3 Quellen
    EU-Ratspräsident Costa plant Verhandlungsvorschlag für EU-Haushalt 2028–2034

    Diese Quellen berichten über Pläne von EU-Ratspräsident António Costa, einen neuen Verhandlungsvorschlag für den EU-Haushalt (2028–2034) vorzulegen und ein Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs am 26. November 2026 einzuberufen.

  8. Reaktion· 2 Quellen
    EU-Haushaltsverhandlungen vertagt und deutsch-französische Einigung zu CO2-Vorschriften

    Diese Quellen berichten über die Vertagung der EU-Haushaltsverhandlungen ohne Ergebnis sowie eine vorläufige deutsch-französische Einigung zur Lockerung von CO2-Vorschriften für Neuwagen.

  9. Reaktion· 5 Quellen
    Österreich droht mit Veto gegen langfristigen EU-Haushalt 2026

    Diese Quellen berichten, dass Österreich als erstes Land mit einem Veto gegen den geplanten langfristigen EU-Haushalt droht.