Storyline
Übernahmeangebot von BASF an Evonik 2026
Wiederkehrende Akteure: Evonik, Betriebsräte von Evonik und BASF, RAG-Stiftung, Markus Kamieth, Handelsblatt, BASF-Vorstand, NRW-Landesregierung, Christian Kullmann, Claus Rettig, Chef der zuständigen Gewerkschaft
Stand der Dinge ErläuterungAutomatisch zusammengefasst aus den Faktenkernen (Primärquelle oder mindestens zwei unabhängige Quellen), Kurzfassungen und Widersprüchen der Events dieser Storyline – nicht aus Artikeltexten. Keine Wertung, keine Prognose.
Die Kernfrage der geplanten Übernahme von Evonik durch BASF dreht sich darum, ob das Angebot erfolgreich sein oder an der Ablehnung durch Evonik oder kartellrechtlichen Hürden scheitern wird. Bisher hat Evonik das Angebot mehrfach abgelehnt und seine Eigenständigkeit betont.
Am 25. September 2026 wurde erstmals über ein mögliches Übernahmeinteresse von BASF an Evonik berichtet, wobei sich die Quellen bereits in der Frage eines konkreten Angebots widersprachen. Gleichzeitig stieg die Evonik-Aktie um 11 Prozent auf über 20 Euro. Drei Tage später, am 28. September, bestätigten mehrere Quellen, dass BASF ein Übernahmeangebot unterbreitet hatte, das Evonik jedoch ablehnte. Die RAG-Stiftung wurde als zentraler Akteur im Prozess genannt.
Am 7. Oktober 2026 schlug die SPD vor, das Land Nordrhein-Westfalen solle prüfen, sich an Evonik zu beteiligen, um dessen Eigenständigkeit zu sichern. Parallel äußerte sich BASF-Chef Markus Kamieth zur industriellen Logik einer möglichen Kombination. Am 28. Oktober erhöhte BASF das Angebot auf 24 Euro je Aktie, was einer Gesamtbewertung von rund elf Milliarden Euro entspricht, und passte gleichzeitig seine Gewinnprognose für 2026 an. Zwei Tage später, am 30. Oktober, wurde erneut berichtet, dass BASF das Angebot vorgelegt hatte, Evonik dies jedoch ablehnte und Verhandlungen verweigerte. Am 5. November betonte Evonik-Interimschef Claus Rettig die Eigenständigkeit des Konzerns und lehnte das Angebot abermals ab.
Stand 05.11.2026 auf Basis von 8 Events
Chronologie (8)
- Neue Belege· 4 QuellenMögliche Übernahmegespräche zwischen BASF und Evonik und Marktentwicklung
Diese Quellen berichten über ein mögliches Übernahmeinteresse von BASF für Evonik, widersprechen sich jedoch bei der Existenz eines konkreten Angebots. Die Evonik-Aktie stieg deutlich.
- Widerspruch· 4 QuellenEvonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
Diese Quellen berichten, dass Evonik ein Übernahmeangebot von BASF abgelehnt hat und die RAG-Stiftung eine zentrale Rolle im Prozess einnimmt.
- Politische Reaktion· 5 QuellenSPD-Vorstoß zur Prüfung einer Landesbeteiligung NRW an Evonik
Diese Quellen berichten über einen SPD-Antrag, das Land Nordrhein-Westfalen solle prüfen, sich als Gesellschafter bei Evonik zu beteiligen, um die Eigenständigkeit des Konzerns zu sichern.
- Fortsetzung· 2 QuellenBASF-Chef Markus Kamieth zu Übernahmeplänen für Evonik
Diese Quellen berichten über ein Übernahmeangebot von BASF für Evonik sowie Äußerungen von Markus Kamieth zur industriellen Logik einer möglichen Kombination.
- Fortsetzung· 3 QuellenRAG-Stiftung berät über mögliche BASF-Übernahme von Evonik-Anteilen
Diese Quellen berichten über unverbindliche Übernahmepläne der BASF für Evonik und die Beratungen der RAG-Stiftung dazu ohne abschließende Stellungnahme.
- Neue Belege· 5 QuellenBASF passt Quartalszahlen und Gewinnprognose für 2026 an
Diese Quellen berichten über das operative Ergebnis von BASF im dritten Quartal 2025, eine Anpassung der Gewinnprognose für 2026 sowie geplante Übernahmen.
- Neue Belege· 4 QuellenBASF legt Übernahmeangebot für Evonik vor und erhält Ablehnung
Diese Quellen berichten, dass BASF ein Übernahmeangebot für Evonik vorgelegt hat, das Evonik ablehnt und Verhandlungen verweigert. Die Angebotsdetails und strategischen Positionen der Unternehmen werden unterschiedlich dargestellt.
- Widerspruch· 3 QuellenEvonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab und betont Eigenständigkeit
Diese Quellen berichten über die Ablehnung eines Übernahmeangebots von BASF durch Evonik sowie die Betonung der Eigenständigkeit des Konzerns durch Evonik-Interimschef Claus Rettig.
